Mittwoch, 10.10.2007
JA?
Das JA-Wort... interessante Sache eigentlich... wenn ich so meine Kollegen betrachte.
Da höre ich "Ach wir hatten so mit 18000€ geplant, jetzt werdens wohl 25000€" ...Schönes Auto oder 25 Jahre Urlaub oder zwei drei Arabische Stütchen für mein dickes Pony?
Bin ich Materialist? Nö. Realist und Romantiker triffts eher.
Mal ganz ehrlich:
Wer braucht schon 400 Gäste auf seiner Hochzeit? Die Hälfte kennt man sowieso nur flüchtig und von der anderen Hälfte hat man ein Viertrel nur aus Höflichkeit eingeladen. Da ist die ständig qualmende Tante, die man noch nie mochte, der angeheiratete Verwandte dessen Namen man nicht kennt und nur weiss er macht was in Aktien und die obligatorischen Verwandten die nur kommen um einen Vergleichsmaßstab zu ihrer eigenen Hochzeit zu haben.
Und wer braucht bitte einen extra mit himbeerfarbenem Boden passend zum Brautkleid (das erst noch geschneidert werden muss, damits die Figur auch gut kaschiert).
Neee..... sorry. Dann doch lieber das Auto für meine materialistische Seele und der Urlaub fürs romantische Herz.
Da höre ich "Ach wir hatten so mit 18000€ geplant, jetzt werdens wohl 25000€" ...Schönes Auto oder 25 Jahre Urlaub oder zwei drei Arabische Stütchen für mein dickes Pony?
Bin ich Materialist? Nö. Realist und Romantiker triffts eher.
Mal ganz ehrlich:
Wer braucht schon 400 Gäste auf seiner Hochzeit? Die Hälfte kennt man sowieso nur flüchtig und von der anderen Hälfte hat man ein Viertrel nur aus Höflichkeit eingeladen. Da ist die ständig qualmende Tante, die man noch nie mochte, der angeheiratete Verwandte dessen Namen man nicht kennt und nur weiss er macht was in Aktien und die obligatorischen Verwandten die nur kommen um einen Vergleichsmaßstab zu ihrer eigenen Hochzeit zu haben.
Und wer braucht bitte einen extra mit himbeerfarbenem Boden passend zum Brautkleid (das erst noch geschneidert werden muss, damits die Figur auch gut kaschiert).
Neee..... sorry. Dann doch lieber das Auto für meine materialistische Seele und der Urlaub fürs romantische Herz.
Freitag, 28.09.2007
zu Gast bei
Heute war ich mal wieder zu Gast in einer Direktion.
Oder besser: Zu Gast bei einem Florian Silbereisenverschnitt. Ohne Witze der sah genauso aus!
Und dann musst ich mit ihm in eine Filiale fahren fürs Softwareupdate durchzuführen. Als er das Radio anschaltete dachte ich mir: Verdammt das ist die französische Version dieses Volksmusikstars *grrrr*
Warum muss ich eigentlich immer von anderen mit schlechtem Musikgeschmack geplagt werden?
Oder besser: Zu Gast bei einem Florian Silbereisenverschnitt. Ohne Witze der sah genauso aus!
Und dann musst ich mit ihm in eine Filiale fahren fürs Softwareupdate durchzuführen. Als er das Radio anschaltete dachte ich mir: Verdammt das ist die französische Version dieses Volksmusikstars *grrrr*
Warum muss ich eigentlich immer von anderen mit schlechtem Musikgeschmack geplagt werden?
Mittwoch, 26.09.2007
schöne Augen
Telefon klingelt.
Ich liebe meinen Klingelton (Titelmelodie von HappyTreeFriends), der bei den meisten Menschen genauso viel Schmunzeln und Entsetzen auslöst wie meine wahnsinnig erwachsene Handtasche (knatschgelb in Form einer Gießkanne).
Ich hebe ab. Ein Benoît meldet sich. Frägt mich ob ich heut abend was mit ihm unternehmen will... schön und gut. Nur dass der gute sich verwählt hat und nicht seine Angebetete (Muriel) sondern mich am Telefon hat und dass ich nicht innerhalb einer Stunde in Toulouse sein kann.
Ich erkläre es ihm.
Wir legen auf.
2 Min später hab ich eine SMS. Meine Stimme wär ja soo toll.... gut dass es kein Bildtelefon gibt mein lieber, sonst müsstest du jetzt glatt lügen und meine Augen sooo schön finden.
Natürlich ist es ein Klischeefranzose. Nach dem Motto iss zwar nicht Muriel aber dafür fängts auch mit M an textet er fröhlich weiter: "Hast so einen schönen Akzent". Ja, kommt schlecht wenn man beim Flirten bei der Wahrheit bleibt und sagt "deine Grammatik weist einige Außengeländertaugliche Formulierungen auf".
und "woher kommst du" soll heißen "Da ich Muriel nicht erreiche habe ich heut abend nix vorzeigbares an meiner Seite, komm doch vorbei".
Bei "wir sollten umbedingt in Kontakt bleiben" muss ich grinsen. Erinnert mich so an "nimm mich in St. Arnual"....Hilfe warum immer ich?
Ich schreibe zurück:
Die das mit der tollen Stimme weiss ich und der Rest von mir ist auch schon vergeben.
Ich kenne seine Muriel zwar nicht aber ich wette sie hat mit Absicht eine falsche Nummer angegeben. Zu Schade. Hätt ich doch blos Muriels Nummer. Ich würd mich rächen und sie meiner "st. Arnualfreundin" geben.
Ich liebe meinen Klingelton (Titelmelodie von HappyTreeFriends), der bei den meisten Menschen genauso viel Schmunzeln und Entsetzen auslöst wie meine wahnsinnig erwachsene Handtasche (knatschgelb in Form einer Gießkanne).
Ich hebe ab. Ein Benoît meldet sich. Frägt mich ob ich heut abend was mit ihm unternehmen will... schön und gut. Nur dass der gute sich verwählt hat und nicht seine Angebetete (Muriel) sondern mich am Telefon hat und dass ich nicht innerhalb einer Stunde in Toulouse sein kann.
Ich erkläre es ihm.
Wir legen auf.
2 Min später hab ich eine SMS. Meine Stimme wär ja soo toll.... gut dass es kein Bildtelefon gibt mein lieber, sonst müsstest du jetzt glatt lügen und meine Augen sooo schön finden.
Natürlich ist es ein Klischeefranzose. Nach dem Motto iss zwar nicht Muriel aber dafür fängts auch mit M an textet er fröhlich weiter: "Hast so einen schönen Akzent". Ja, kommt schlecht wenn man beim Flirten bei der Wahrheit bleibt und sagt "deine Grammatik weist einige Außengeländertaugliche Formulierungen auf".
und "woher kommst du" soll heißen "Da ich Muriel nicht erreiche habe ich heut abend nix vorzeigbares an meiner Seite, komm doch vorbei".
Bei "wir sollten umbedingt in Kontakt bleiben" muss ich grinsen. Erinnert mich so an "nimm mich in St. Arnual"....Hilfe warum immer ich?
Ich schreibe zurück:
Die das mit der tollen Stimme weiss ich und der Rest von mir ist auch schon vergeben.
Ich kenne seine Muriel zwar nicht aber ich wette sie hat mit Absicht eine falsche Nummer angegeben. Zu Schade. Hätt ich doch blos Muriels Nummer. Ich würd mich rächen und sie meiner "st. Arnualfreundin" geben.
Donnerstag, 20.09.2007
zu Hause?
Meine Arbeitskollegin fragte mich diese Woche: "Wo bist du eigentlich zu Hause?"
Eine simple Frage, oder? Man gibt seine Adresse an und gudd iss.
Simple Frage?
Im ersten Moment hatte ich meine pariser Anschrift im Kopf (jetzt wo ich endlich fehlerfrei die Hausnummer 76 auf französisch sagen konnte). Ach, nee, bin ja umgezogen. 242 geht auch auf französisch ..pas de question ;)
Und was war mit der 2 von meiner Adresse in Deutschland?
Und die 0049 wählte sich so viel leichter als Auslandsrufnummer als die 0033. Ach und erst die Postleitzahlen.
Vielleicht sollte ich mir eine Strategie überlegen wie ich das herausfinde.
"Dort wo ich mich auskenne und nicht immer verirre"
Also nicht Strasbourg. Denn letztens bin ich immer auf die rote Leuchtreklame zugeradelt in der festen Überzeugung es wäre die Kronenbourger Brauerei 500m von meiner Wohnung entfernt. Es war leider die Reklame von Cora, dass etliche Kilometer in die andere Richtung liegt.
Aber auch nicht in Paris. Denn da fahre ich schon mal einfach auf gut Glück mit der Metro in die falsche Richtung und finde mich im Zweifelsfall immer an der ungeliebten Riesenstation von Chatelet wieder.
Saarland?
Denkste... Nach 4 Jahren Uni weiss ich immer noch nicht wie ich von der Uni ohne Umwege zum Bahnhof komme.
...falsche Entscheidungsgrundlage.
"Wo mirs Essen schmeckt"
Zu Hause bei meiner hervorragend kochenden Mama? Oder doch in Strasbourg in der eigenen Küche?
Oder doch lieber wenn mein Schatzi mich bekocht?
...bringt mich auch nicht weiter
Also muss ich doch zum saarländischsten aller Entscheidungskriterien greifen: Dort wos Bier schmaggt.
Eine simple Frage, oder? Man gibt seine Adresse an und gudd iss.
Simple Frage?
Im ersten Moment hatte ich meine pariser Anschrift im Kopf (jetzt wo ich endlich fehlerfrei die Hausnummer 76 auf französisch sagen konnte). Ach, nee, bin ja umgezogen. 242 geht auch auf französisch ..pas de question ;)
Und was war mit der 2 von meiner Adresse in Deutschland?
Und die 0049 wählte sich so viel leichter als Auslandsrufnummer als die 0033. Ach und erst die Postleitzahlen.
Vielleicht sollte ich mir eine Strategie überlegen wie ich das herausfinde.
"Dort wo ich mich auskenne und nicht immer verirre"
Also nicht Strasbourg. Denn letztens bin ich immer auf die rote Leuchtreklame zugeradelt in der festen Überzeugung es wäre die Kronenbourger Brauerei 500m von meiner Wohnung entfernt. Es war leider die Reklame von Cora, dass etliche Kilometer in die andere Richtung liegt.
Aber auch nicht in Paris. Denn da fahre ich schon mal einfach auf gut Glück mit der Metro in die falsche Richtung und finde mich im Zweifelsfall immer an der ungeliebten Riesenstation von Chatelet wieder.
Saarland?
Denkste... Nach 4 Jahren Uni weiss ich immer noch nicht wie ich von der Uni ohne Umwege zum Bahnhof komme.
...falsche Entscheidungsgrundlage.
"Wo mirs Essen schmeckt"
Zu Hause bei meiner hervorragend kochenden Mama? Oder doch in Strasbourg in der eigenen Küche?
Oder doch lieber wenn mein Schatzi mich bekocht?
...bringt mich auch nicht weiter
Also muss ich doch zum saarländischsten aller Entscheidungskriterien greifen: Dort wos Bier schmaggt.
Sonntag, 16.09.2007
Parallelwelt
Wie ist es in einer Großstadt zu leben?
Nach 3 Monaten im stressigen hektischen Paris mit all seinen Sehenswürdigkeiten und Kurositäten, seinen verschiedenartigen nationalen Einschlägen bin ich nun im beschaulichen Elsass gelandet.
Strasbourg. Eine große Stadt. Und doch lebe ich auf dem Land. Am Ortsrand. Hier fahren Busse nur bis 23 Uhr (und auch nur am Wochenende so lange). Die Tramlinie endet 3km entfernt und Maisfelder grenzen an die Straße.
Auch die Leute sind hier anders. Ist es Neugierde? Oder Hilfsbereitschaft? Wohl ein bischen von beidem. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist (Strasbourg ohne Rad ist eine Todsünde) und eine Landkarte in der Hand hält ist sofor jemand in der Nähe, der hilft. Freundlich, nicht wie die Pariser, die von einem Ministerium beigebracht bekommen, dass die Fremden/ die Touristen, ihre Einnahmequelle/ das Lebenselexir der Stadt sind.
Nein, hier hilft man. Hier hält man Haustüren auf, hier begrüst man alle Kollegen im Büro.
Eine schöne Stadt mit kleinen Überraschungen, wenn man genau hinschaut und hinhört. Das Alsacienne (Dialekt), das Münster mit nur einem fertigen Turm, der alte Bahnhof mit der neuen galaktisch-anmutenden Front, die Bisamratten, die sich abends auf den Wiesen entlang der Ill tummeln,...
Es gibt noch viel zu entdecken. Viele kleine Dinge... viele kleine Städte und etwas großes, mächtiges, das man selbst bei schlechtem Wetter am Horizont sieht: die Vogesen. Sie haben mich schon als Kind fasziniert. Jetzt wohne ich näher denn je zuvor. Allons-y!
Nach 3 Monaten im stressigen hektischen Paris mit all seinen Sehenswürdigkeiten und Kurositäten, seinen verschiedenartigen nationalen Einschlägen bin ich nun im beschaulichen Elsass gelandet.
Strasbourg. Eine große Stadt. Und doch lebe ich auf dem Land. Am Ortsrand. Hier fahren Busse nur bis 23 Uhr (und auch nur am Wochenende so lange). Die Tramlinie endet 3km entfernt und Maisfelder grenzen an die Straße.
Auch die Leute sind hier anders. Ist es Neugierde? Oder Hilfsbereitschaft? Wohl ein bischen von beidem. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist (Strasbourg ohne Rad ist eine Todsünde) und eine Landkarte in der Hand hält ist sofor jemand in der Nähe, der hilft. Freundlich, nicht wie die Pariser, die von einem Ministerium beigebracht bekommen, dass die Fremden/ die Touristen, ihre Einnahmequelle/ das Lebenselexir der Stadt sind.
Nein, hier hilft man. Hier hält man Haustüren auf, hier begrüst man alle Kollegen im Büro.
Eine schöne Stadt mit kleinen Überraschungen, wenn man genau hinschaut und hinhört. Das Alsacienne (Dialekt), das Münster mit nur einem fertigen Turm, der alte Bahnhof mit der neuen galaktisch-anmutenden Front, die Bisamratten, die sich abends auf den Wiesen entlang der Ill tummeln,...
Es gibt noch viel zu entdecken. Viele kleine Dinge... viele kleine Städte und etwas großes, mächtiges, das man selbst bei schlechtem Wetter am Horizont sieht: die Vogesen. Sie haben mich schon als Kind fasziniert. Jetzt wohne ich näher denn je zuvor. Allons-y!
Samstag, 08.09.2007
mir geht ein Licht auf...Teil 2
Ich habe das was ich immer wollte: einen Firmenwagen.
Leider ist ein 3er BMW mit roten Ledersitzen hier in Frankreich nicht als Firmenwagen verfügbar.
Ich bekomme am Empfang einen Schlüssel in die Hand gedrückt. Leider bin ich mit den französischen Kennzeichen noch nicht so eins. Also dachte ich mir ich drück mal einfach auf die Fernbedinung und der richtige Wagen wird dann schon blinken.
Gesagt getan.
Ich fange beim einser BMW an, arbeite mit langsam zu Passat und A4 vor. Dummerweise blinkt garkein Auto im Fahrzeugpoolparkplat.
Hmmm. Also Fahrzeugschein (carte grise) rausgekramt.
Mir fallen fast die Augen raus: Bevor ich das Nummernschild finde fällt mein Blick auf die Fahrzeugart. Die müssen sich vertan haben: Audi A6.
Wroooooommmmmmm!!!!!!!!!! Mit kaputter Fernbedienung (deshalb hat also nix geblinkt).
Nach anfänglichen Sitzpositionsschwierigkeiten arrangiere ich mich: Knie stoßen zwar ans Lenkrad aber wenigstens kann ich erahnen wies jenseits der Windschutzscheibe aussieht: Lang!
Ich trauere deutschen Autobahnen nach. Hier muss man mit 130 schnecken. eigentlich ein Jammer.
Ein viel größerer Jammer noch: Ich stehe nach erledigter Inventur vorm Laden und muss einen unserer Direktionsleiter fragen ob er mir das Licht anschalten kann. Jaaaaaa..... das Abblendlicht, nein, da iss kein Hebel am Lenkrad. Ungläubiges Gesicht. Er steigt ein - nicht ohne sich fürchterlich die Knie anzuschlagen (jaja längere Beine als ich)- er steigt wieder aus. Kein Licht.
Nach 15 Minuten suchen finden wird das Abblendlich:
Neben dem Lenkrad befindet sich ein Drehschalter (sieht etwas nach den Dingern, die man auf alten Speichern findet aus). In die richtige Richtung gedreht hat man Abblendlicht. Tolle Sache.
Den Wagen hatte ich zwei Woche. Ohne größere Störfälle. Am Freitagmittag begleiten mich dann noch zwei Motorradpolizisten von der dritten Spur auf den Standstreifen. Nur weil sie keinen Fahrer gesehen haben *grummel*
Nach dem obligatorischen "Sind sie schon 18?" und der Kontrolle der Papiere darf ich weiter. Allerdings mit dem schlauen Rat mir doch ein Kissen unter den Allerwertesten zu klemmen. Tolle Idee.... und wie soll ich dann an die Pedale kommen?
Leider ist ein 3er BMW mit roten Ledersitzen hier in Frankreich nicht als Firmenwagen verfügbar.
Ich bekomme am Empfang einen Schlüssel in die Hand gedrückt. Leider bin ich mit den französischen Kennzeichen noch nicht so eins. Also dachte ich mir ich drück mal einfach auf die Fernbedinung und der richtige Wagen wird dann schon blinken.
Gesagt getan.
Ich fange beim einser BMW an, arbeite mit langsam zu Passat und A4 vor. Dummerweise blinkt garkein Auto im Fahrzeugpoolparkplat.
Hmmm. Also Fahrzeugschein (carte grise) rausgekramt.
Mir fallen fast die Augen raus: Bevor ich das Nummernschild finde fällt mein Blick auf die Fahrzeugart. Die müssen sich vertan haben: Audi A6.
Wroooooommmmmmm!!!!!!!!!! Mit kaputter Fernbedienung (deshalb hat also nix geblinkt).
Nach anfänglichen Sitzpositionsschwierigkeiten arrangiere ich mich: Knie stoßen zwar ans Lenkrad aber wenigstens kann ich erahnen wies jenseits der Windschutzscheibe aussieht: Lang!
Ich trauere deutschen Autobahnen nach. Hier muss man mit 130 schnecken. eigentlich ein Jammer.
Ein viel größerer Jammer noch: Ich stehe nach erledigter Inventur vorm Laden und muss einen unserer Direktionsleiter fragen ob er mir das Licht anschalten kann. Jaaaaaa..... das Abblendlicht, nein, da iss kein Hebel am Lenkrad. Ungläubiges Gesicht. Er steigt ein - nicht ohne sich fürchterlich die Knie anzuschlagen (jaja längere Beine als ich)- er steigt wieder aus. Kein Licht.
Nach 15 Minuten suchen finden wird das Abblendlich:
Neben dem Lenkrad befindet sich ein Drehschalter (sieht etwas nach den Dingern, die man auf alten Speichern findet aus). In die richtige Richtung gedreht hat man Abblendlicht. Tolle Sache.
Den Wagen hatte ich zwei Woche. Ohne größere Störfälle. Am Freitagmittag begleiten mich dann noch zwei Motorradpolizisten von der dritten Spur auf den Standstreifen. Nur weil sie keinen Fahrer gesehen haben *grummel*
Nach dem obligatorischen "Sind sie schon 18?" und der Kontrolle der Papiere darf ich weiter. Allerdings mit dem schlauen Rat mir doch ein Kissen unter den Allerwertesten zu klemmen. Tolle Idee.... und wie soll ich dann an die Pedale kommen?
LessCupid
Hallo,
heut muss ich mal Werbung für zwei ehemalige Schulkameraden machen. LessCupid.
Geht auf die Seite und hört euch Paperborn an.... Suuuuper.
LessCupid
heut muss ich mal Werbung für zwei ehemalige Schulkameraden machen. LessCupid.
Geht auf die Seite und hört euch Paperborn an.... Suuuuper.
LessCupid
Freitag, 07.09.2007
Umgezogen
Für alle die es noch nicht wissen. Ich bin umgezogen. Aus dem großen, leuchtend bunten Paris heraus ins schmucke Elsaß. Nach Cronenbourg. In meiner direkten Nachbarschaft findet sich die Brauerei Kronenbourg und ich habe bis jetzt noch nicht rausgefunden warum das eine mit C und das andere mit K geschrieben wird.
Was mich suuuper stolz macht: Die finden hier meinen kleinen deutschen Akzent schön. *jubel*
Aber ich will euch die Highlights des Alsacienne nicht vorenthalten:
- Isch hann gewillt saan que...
- C'est la Scheiiiiisssssseeeee!
- Vous-avez kenn pêches heit?
- la Warewirtschaftssystem est neu bei us
Und der Pudel kennt mich jetz... d.h. ich komme nie in meiner Wohnung an ohne nach Pudelshampoo und Hundeleckerlis zu riechen. Die Töle iss besser frisiert als ich...
das ist nicht schwer nach meinem gestrigen Friseurbesuch.
Bin mal auf gut glück in den Laden bei mir um die Ecke. Wenn man vom Dorf kommt ist das eben so. Und ne Bäckerei iss auch gleich vis-a-vis.
Ich komme in den Laden und komme mir vor als wär ich irgendwo zwischen Victoria's Secret und Philadelphia Werbung. Alle sind weiss angezogen. Der Obermacker schnibbelt selbstverständlich mit abgespreiztem kleinem Finger.
Ja, er hat natürlich noch einen Termin für mich. Bei der Azubine. Die Heiligkeit schneidet nur für örtliche Promis wies aussieht ;)
Also gut. Die Azubine ist nett und frägt wie ichs denn gerne hätt. Einfach zu frisieren und schick. Bitte keine Farbe und was, wo ich meinen Fahrradhelm noch drüber bekomme. Kurz: Machen sie doch einfach was sie wollen.
Sie schnibbelt los. Ich kann mich sowieso nicht wehren, weil ich ja keine Brille anhab.
Sie ist fertig. Fönt nochmal drüber, wuschelt noch mal durch. Sie und ihr Chef sind entzückt vom Resultat. Ich hab die Frisur von Marylin Monroe nur in brünett. Die Trulla ist glücklich.
Ob mein Helm noch über das Fönfrisürchen geht und ob ich das selbst nochmal hinbekomme werd ich mal morgen sehen... iss ja Wochenende.
Das Romantikherz
Herrlich. Ich bin glücklich- Das Paar hat sich gefunden und die Utta Danell Musik ertönt.Wenn man den ganzen Tag gearbeitet hat (im Kühllager) und Klettern und rennen war braucht man Abends noch etwas seichtes. Da lobe ich mir die öffenlich rechtliche Programme. Eigentlich bin ich ja Fan von tiefgründiger Unterhaltung und bevorzuge Tatort.
Aber ab und an ein Film bei dem man schon bei Einblendung des Titels weiss "die beiden kriegen sich" hat schon was.
Aber ab und an ein Film bei dem man schon bei Einblendung des Titels weiss "die beiden kriegen sich" hat schon was.
Die nächste Runde
So ihr Leut... es geht weiter
Hope bloggt wieder...
Nach langer Abstinenz hab ich nun endlich wieder Zeit gefunden.
Ich will nicht länger warten und gleich loslegen.
Hope bloggt wieder...
Nach langer Abstinenz hab ich nun endlich wieder Zeit gefunden.
Ich will nicht länger warten und gleich loslegen.